
Der Nachtisch, für den niemand aufsteht. Er wird geschichtet, nicht gekocht, und wartet im Kühlschrank, bis er gebraucht wird.
Rezeptdaten
| Portionen | 4 Gläser |
|---|---|
| Vorbereitung | 15 Minuten |
| Kochzeit | keine |
| Gesamtzeit | 15 Minuten, dazu 1 Stunde kalt stellen |
| Schwierigkeit | einfach |
| Geeignet als | Nachtisch, Mitbringsel |
| Ernährungsart | vegetarisch |
Zutaten
- 250 g Mascarpone
- 150 g Naturjoghurt, 3,5 %
- 2 EL Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 3 EL Himbeeren
- 3 EL wilder Portwein
- 1 EL Granatapfelkerne
- 8 Butterkekse oder Amarettini
Vorbereitung
2 EL Himbeeren in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zu Pulver zerdrücken. Das ist der Himbeerstaub, der später die Farbe macht. Der dritte Esslöffel bleibt ganz.
Kekse grob zerbrechen, nicht mahlen — es sollen Stücke zu spüren sein.
Mascarpone, Joghurt, Puderzucker und Vanille mit dem Schneebesen von Hand verrühren, bis es glatt ist. Nicht mit dem Mixer: Mascarpone flockt aus, wenn er zu lange geschlagen wird.
Zubereitung
- 1. Die Hälfte des Himbeerstaubs unter ein Drittel der Creme rühren, bis sie hellrosa ist.
- 2. In vier Gläser schichten: zuerst Keksbrösel, dann die weiße Creme, dann 1 TL wilder Portwein je Glas.
- 3. Darauf die rosa Creme, dann den Rest des wilden Portweins.
- 4. Mindestens 1 Stunde kalt stellen. Erst dann zieht der Keks Feuchtigkeit und wird weich.
- 5. Kurz vor dem Servieren mit dem restlichen Himbeerstaub, den ganzen Himbeeren und den Granatapfelkernen bestreuen.
- 6. Die Früchte kommen zuletzt drauf, sonst weichen sie auf und verlieren das Knacken.
So soll das Ergebnis sein
Cremig und kühl, dazwischen dunkle, herbe Streifen vom Portwein-Dip und ein weicher Keksboden. Obenauf muss es knacken. Süß, aber nicht klebrig — die Säure der Beeren hält dagegen.
Varianten
- Mit Dattel: statt wildem Portwein die verliebte Dattel, dann wird der Nachtisch milder und karamelliger.
- Ohne Keks: funktioniert genauso, dann ist es eine Creme statt eines Schichtdesserts.
- Für die große Runde: in einer flachen Auflaufform schichten und mit dem Löffel austeilen.
Bilder mit KI-Unterstützung erstellt.