Cremige Kürbissuppe in einer Schale mit goldbraunen Brotwürfeln

Kürbissuppe mit Röstbrot

Hokkaido wird nicht geschält, die Schale bringt die Farbe mit. Das Curry röstet zuerst im Fett, sonst bleibt es mehlig.
Gesamtzeit
40 Min.
15 Min. Vorbereitung, 25 Min. Kochzeit
Portionen
4
Schwierigkeit
einfach
Ernährung
Vegetarisch

Zutaten

  • 1 Hokkaido-Kürbis, etwa 1 kg
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer, etwa 2 cm
  • 2 Möhren
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch oder Sahne
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Mühlen Curry
  • 1 TL Joes Umami Buddy
  • 1 TL Salz
  • 4 Scheiben Weißbrot oder Baguette vom Vortag
  • 2 EL Butter fürs Röstbrot

Vorbereitung

Kürbis halbieren, die Kerne mit einem Esslöffel herausschaben. Die Schale bleibt dran. Das Fruchtfleisch in etwa 3 cm große Stücke schneiden.

Zwiebel würfeln, Knoblauch und Ingwer fein reiben. Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, damit sie in derselben Zeit weich werden wie der Kürbis.

Brot in 2 cm große Würfel schneiden. Altbackenes Brot ist hier das bessere: frisches saugt die Butter auf, statt knusprig zu werden.

Zubereitung

  1. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel 3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Ingwer 1 Minute mitbraten.
  2. Mühlen Curry einstreuen und 20 Sekunden im Fett rösten, bis es duftet. Erst dann kommt Flüssigkeit dazu.
  3. Kürbis und Möhren zugeben, kurz mitschwenken, mit der Brühe aufgießen.
  4. Aufkochen und zugedeckt 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis auf Druck nachgibt.
  5. Kokosmilch angießen und alles mit dem Stabmixer mindestens eine Minute durchmixen. Kürzer gemixt bleibt die Suppe faserig statt samtig.
  6. Butter in einer Pfanne aufschäumen, Brotwürfel darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten goldbraun rösten, dabei einmal wenden.
  7. Suppe mit Salz abschmecken. Zum Schluss Joes Umami Buddy über die Teller streuen, nicht in den Topf: seine Röstnote gehört obenauf und verschwindet, wenn sie mitkocht.

So soll das Ergebnis sein

Eine samtige, kräftig orange Suppe, die den Löffel überzieht und nicht vom Rand zurückläuft. Auf der Oberfläche liegen goldbraune Brotwürfel, die noch drei Minuten nach dem Anrichten knacken.

Im Geschmack kommt zuerst die Süße des Kürbis, dann die Wärme von Ingwer und Curry, zuletzt die herzhafte Röstnote. Wer es dünner mag, gießt noch 100 ml Brühe nach.

Varianten

  • Vegan: Kokosmilch statt Sahne, Öl statt Butter fürs Brot. Am Rezept ändert sich sonst nichts.
  • Mit Apfel: Einen säuerlichen Apfel mit dem Kürbis mitkochen. Er nimmt der Suppe die satte Süße und macht sie frischer.
  • Zum Einfrieren: Die Suppe ohne Kokosmilch einfrieren und erst beim Aufwärmen zugeben. Milchiges bricht beim Auftauen gern auf.

Für den Geschmack

2 der Zutaten oben sind Genusspower-Sorten. Was sie in diesem Rezept tun, steht daneben.

Bilder mit KI-Unterstützung erstellt.

Zurück zum Blog