Breite Pappardelle mit dunklem Wildragout und frischer Petersilie auf einem Teller

Pappardelle mit Wildragout

Das Wild wird in kleinen Portionen angebraten. Zu viel Fleisch auf einmal kühlt den Topf, und es kocht im eigenen Saft statt zu bräunen.
Gesamtzeit
170 Min.
20 Min. Vorbereitung, 150 Min. Kochzeit
Portionen
4
Schwierigkeit
mittel

Diese Sorten brauchst du

Zutaten

  • 700 g Hirsch- oder Rehgulasch
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 EL Tomatenmark
  • 300 ml trockener Rotwein
  • 300 ml Wildfond
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Langer Pfeffer
  • 400 g Pappardelle
  • 4 Stiele glatte Petersilie

Vorbereitung

Das Fleisch trocken tupfen und in 2 cm große Stücke schneiden, größere Gulaschstücke halbieren.

Zwiebel, Möhre und Sellerie fein würfeln. Für die Würze 1 TL Langer Pfeffer im Mörser fein zerstoßen. Ganz bleibt er hart und gibt sein Aroma kaum ab.

Zubereitung

  1. Butterschmalz in einem Schmortopf stark erhitzen. Das Fleisch salzen und in drei Portionen rundum kräftig anbraten. Herausnehmen.
  2. Zwiebel, Möhre und Sellerie im Bratfett 5 Minuten anbraten, dann das Tomatenmark 1 Minute mitrösten.
  3. Mit dem Rotwein ablöschen und den Bratensatz lösen. Fleisch, Fond, Lorbeer und den Langen Pfeffer zugeben.
  4. Zugedeckt bei kleiner Hitze 2 Stunden schmoren, bis das Fleisch weich ist. Dann offen 15 Minuten einkochen lassen.
  5. Das Fleisch im Topf mit zwei Gabeln grob zerzupfen, Lorbeer entfernen.
  6. Die Pappardelle bissfest kochen, mit dem Ragout mischen und mit Petersilie servieren.

So soll das Ergebnis sein

Breite Nudeln, umhüllt von einem dunklen, sämigen Ragout mit zarten Fleischfasern.

Kräftig und tief vom Wild und Rotwein, mit einer warmen, leicht süßlichen Schärfe vom Langen Pfeffer, die lange nachklingt.

Varianten

  • Mit Rind: Mit Rindergulasch genauso, 30 Minuten länger schmoren.
  • Vorkochen: Das Ragout hält drei Tage im Kühlschrank und schmeckt am zweiten Tag besser.
  • Im Ofen: Zugedeckt bei 150 Grad statt auf dem Herd schmoren.

Für den Geschmack

Eine der Zutaten oben ist eine Genusspower-Sorte. Was sie in diesem Rezept tut, steht daneben.

Bilder mit KI-Unterstützung erstellt.

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